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Expertin für Grenzen. Begleitung und Beratung für Frauen.
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Grenzen im Job: Wenn Kollegen zu viel von dir erwarten
„Kannst du das noch schnell übernehmen?“ Du schaust auf deine To-Do-Liste, die längst voll ist. Und sagst: „Ja, klar.“ Die Antwort kommt schneller, als du reagieren kannst. „Bist du sicher? Du hast doch schon genug.“ „Passt schon.“ Passt es wirklich? Oder ist das wieder einer dieser Momente, in denen du dich selbst übergehst, nur damit es für andere funktioniert und du nicht als Egoist giltst? Wenn Erwartungen von außen dein Verhalten steuern Im Job sind Erwartungen normal. E
vor 1 Tag


Warum Respekt wichtiger ist als gemocht zu werden
Stell dir vor, ich frage dich: „Warum hast du eigentlich wieder ja zum Treffen gesagt?“ Du zögerst kurz: „Naja… war halt einfacher.“ „Einfacher als was?“ „Als Nein zu sagen.“ „Also hast du deinen Selfcare-Abend abgegeben für ein bisschen Ruhe vor den anderen?“ Du zuckst mit den Schultern. „Ich wollte einfach keinen Stress.“ Ich frage nach: „Und dein Bedürfnis nach Rückzug?“ „…war jetzt nicht so wichtig.“ „Oder hast du einfach Angst, dass sie dich sonst als Spielverderberin se
22. März


Warum Schuldgefühle auftauchen, wenn du Grenzen setzt
Ich erinnere mich an einen dieser Momente, der eigentlich völlig harmlos wirkt. Meine Schwiegermutter stellte den Kuchen auf den Tisch. Ich war satt. Wirklich satt. Also sagte ich: „Nein danke.“ Ein klarer Satz. Zwei Wörter. Doch ein paar Minuten später lag trotzdem ein Stück auf meinem Teller. Und ich aß es. Nicht, weil ich plötzlich Hunger hatte, sondern weil in meinem Kopf eine ganze Reihe von Gedanken losging: Sie hat sich extra Mühe gegeben. Ein kleines Stück geht doch
15. März


Weltfrauentag: Warum viele Frauen Probleme haben, Grenzen zu setzen
Eine Freundin bittet dich, auf ihren Hund aufzupassen. Der Kollege fragt, ob du noch „kurz etwas übernehmen“ kannst. Deine Mutter erwartet, dass du am Sonntag vorbeikommst. Du weißt sofort: Eigentlich ist das zu viel. Und trotzdem sagst du: „Ja, klar.“ Viele Frauen kennen diesen Moment. Nicht, weil sie nicht wissen, dass sie hier Grenzen setzen und auf ihre Bedürfnisse (wie Ruhe) achten sollten. Sondern, weil sich in diesem Augenblick ein altes Beziehungsmuster meldet. Eines,
8. März


Warum Nachdenken Grenzen oft verhindert
Es beginnt selten mit einem großen Konflikt. Meist beginnt es mit einem kleinen, kaum wahrnehmbaren Moment: Jemand stellt eine nette, als leicht übergriffig zu erkennende Frage. Eine Kollegin legt dir freundlich eine zusätzliche Aufgabe auf den Tisch. Deine Mutter erwartet etwas von dir, ohne wirklich zu fragen. Und du spürst sofort, dass etwas nicht stimmt. Es ist kein dramatisches Gefühl. Kein lauter Protest. Eher ein leiser innerer Widerstand. Ein kurzer Gedanke wie: Eigen
5. März


Grenzen beginnen mit Entscheidungen
Es ist ein ganz gewöhnlicher Dienstagabend. Du sitzt am Küchentisch, das Licht ist zu hell für die Uhrzeit, und der Laptop glüht noch, obwohl dein Körper längst Feierabend angemeldet hat. Eigentlich wolltest du nur kurz eine Mail beantworten. Jetzt koordinierst du fremde Aufgaben, übernimmst Verantwortung, die nicht deine ist, und spürst dieses vertraute Ziehen im Bauch. Kein Drama. Kein Zusammenbruch. Nur dieses leise Wissen: So geht es eigentlich nicht weiter. Und während d
24. Feb.


Erholung und Neuanfang
Es gibt diese Abende, an denen du auf dem Sofa sitzt und nicht müde bist, sondern leer. Nicht erschöpft von einem langen Tag, sondern von einem zu langen Funktionieren. Du hast alles getan, was getan werden musste. Gearbeitet. Organisiert. Zugehört. Mitgedacht. Mitgefühlt. Und trotzdem fühlt es sich nicht nach „abgearbeitet“ an. Sondern nach: Ich kann nicht mehr. Vielleicht nennst du es Müdigkeit. Vielleicht sagst du dir, du brauchst einfach Urlaub. Aber wenn wir ehrlich sind
16. Feb.


Warum Pausen nichts bringen
Du sitzt auf dem Sofa, eine Tasse Tee in der Hand. Eigentlich müsstest du dich jetzt erholen. Alle sagen doch: „Mach mal 'ne Pause.“ Also machst du Pause. Und nichts passiert. Auf der einen Seite ist das gut, aber der Kopf rattert weiter. Die Schultern bleiben hochgezogen. Die To-do-Liste blinkt wie eine Warnleuchte im Hintergrund. Statt Ruhe spürst du nur eines deutlicher: deine ganzen Erschöpfungssymptome wie Energielosigkeit, ständiges Müdesein oder so ein körperliches Aus
8. Feb.


Erschöpfung und die Verantwortung für die eigenen Grenzen
Viele Frauen wachen morgens müde auf, noch bevor der Tag überhaupt begonnen hat. Nicht diese angenehme Müdigkeit nach einem langen Spaziergang oder einer kurzen Nacht – sondern diese tiefe, schwere Erschöpfung, die sich wie ein grauer Schleier über alles legt. Der Kaffee oder Tee hilft kaum. Das Wochenende auch nicht wirklich. Und obwohl im Außen oft alles „läuft“, fühlt sich innen etwas dauerhaft leer an. Was dabei häufig übersehen wird: Diese Erschöpfung hat weniger mit zu
3. Feb.


Ich will nichts mehr leisten und einfach nichts tun
Heute ist es passiert. Ich stand in der Küche, wollte mir einen Cappuccino einschenken – und konnte plötzlich nicht mehr. Meine Hand zitterte. Aber nicht vor Kälte. Vor Überforderung. Mein Körper sagte leise, aber unmissverständlich: „Bis hierhin. Mehr geht nicht.“ Vielleicht kennst du diesen Moment. Er kommt nicht mit Sirenen. Er kommt mit Müdigkeit, die nicht weggeschlafen werden kann. Mit dem Gefühl, dass selbst Kleinigkeiten zu viel sind. Ich habe also gegoogelt: was tun
30. Jan.


Körperliche Veränderungen akzeptieren – ohne Selbstkritik
Es gibt diesen einen Moment, den fast jede Frau kennt: Du stehst morgens vor dem Spiegel, noch halb verschlafen, und da ist er – der prüfende Blick. Automatisch. Fast schon eingeübt wie das Zähneputzen. Und mit ihm kommen Gedanken, die härter sind als jeder Chef, jede Kollegin und jede Ex-Schwiegermutter zusammen. Warum? Weil Frauen gelernt haben, Kritik am eigenen Körper als selbstverständlich zu nehmen – als tägliches Ritual. Das Absurde daran: Diese Strenge ist kein Naturg
26. Jan.


Ich muss mich nicht rechtfertigen.
Es war ein harmloser Satz. So einer, der nebenbei fällt und trotzdem trifft. „Ach so, deswegen willst du das jetzt anders machen?“ Ich habe gelächelt. Genickt. Und sofort begonnen zu erklären. Warum jetzt. Warum so. Warum das sinnvoll ist. Warum ich mir das gut überlegt habe. Während ich sprach, merkte ich es. Mein Körper wurde eng, der Atem flach. Nicht, weil ich unsicher war. Sondern weil ich mich wieder einmal in etwas verstrickte, das ich gut kenne: sich nicht mehr erklä
22. Jan.


Leise Neuanfänge statt radikaler Brüche
Gestern habe ich wieder so einen Post gesehen. Eine Frau steht (irgendwo auf Zypern) auf einer Klippe, ihr weißes Kleid weht im Wind, sie lächelt entschlossen und sagt: „Ich habe alles hinter mir gelassen. Und endlich lebe ich.“ Ich saß derweil auf meinem Sofa, in Jogginghose, mit einer Tasse kaltem Cappuccino, und dachte: Aha. Und wer zahlt deine Miete? Vielleicht kennst du das? Du willst etwas verändern, aber nicht dein Leben in Brand setzen. Du willst keinen dramatischen A
17. Jan.


Ich bin nicht faul – ich erhole mich: Über Erschöpfung & Regeneration im Winter
Du wachst auf. Es ist ruhig. Kein Termin, kein Alarm, kein Drama. Und trotzdem fühlst du dich leer. Nicht traurig, nicht verzweifelt. Einfach… ausgewrungen. Wie ein Teebeutel nach dem dritten Aufguss. Du liegst da und denkst: Ich müsste doch jetzt dankbar, entspannt, produktiv sein. Stattdessen bist du schwer und müde im Kopf. Und sofort meldet sich diese innere Stimme: Reiß dich zusammen. Andere schaffen das auch. Du bist einfach faul. Hier beginnt dein Dilemma: Du kämpfst
11. Jan.


Einsamkeit in der dunklen Jahreszeit – Rebellische Chance?
Es gibt diesen Moment im Jahr, wenn die Tage so kurz werden, dass selbst der Kaffee morgens noch müde ist. Wenn du dich nach Feierabend fragst, ob du eigentlich noch funktionierst – oder nur noch irgendwie durchhältst. Die Dunkelheit draußen kriecht langsam nach innen, und das, was sonst „Rückzug“ hieß, fühlt sich im Winter plötzlich nach „großer Einsamkeit“ an. Du sitzt auf dem Sofa, das Handy in der Hand, scrollst durch die bunten Lichterwelten anderer Menschen. Und obwohl
7. Jan.


Ich lasse mich nicht mehr kleinreden – auch nicht von mir selbst.
Vielleicht hast du dir für dieses Jahr etwas vorgenommen, das mehr ist als ein Vorsatz. Vielleicht nur ein Gefühl: Ich will mich nicht mehr verstecken. Und vielleicht spürst du heute – zum Anfang des neuen Jahres – schon den leisen Widerstand in dir, der dich zurück in alte Muster ziehen will. Wenn die innere Stimme abwertet, bevor du überhaupt begonnen hast Es beginnt oft in einem unscheinbaren Moment. Du sitzt da, eigentlich bereit, etwas Neues zu versuchen. Ein anderer Job
3. Jan.


Das Jahresende: Vom Funktionieren zum leisen Neuanfang
Du kennst diesen Moment. Kurz vor Jahresende sitzt du da, schaust auf elftausend offene Aufgaben und fragst dich, wie es passieren konnte, dass du wieder im Modus des Dauerfunktionierens gelandet bist. Die Wahrheit ist simpel: Niemand hat dir den Raum gegeben, aus diesem Modus auszusteigen. Also hast du weitergemacht. Leise, pflichtbewusst, zuverlässig – bis du dich selbst kaum noch gehört hast. Während überall Jahresabschlüsse gefeiert werden, spürst du in dir eher eine Entt
31. Dez. 2025


Rauhnächte und Innenschau: Altes loslassen, Neues empfangen
Es gibt diese Tage zwischen den Jahren, an denen alles ein bisschen stiller wird. Selbst Menschen, die sonst ohne Pause funktionieren, merken plötzlich: Da ist Raum. Da ist Luft. Und manchmal auch ein Knoten im Bauch. Vielleicht geht es dir ähnlich. Du willst diese Zeit eigentlich nutzen, um zur Ruhe zu kommen – innere Reflexion statt Selbstoptimierungs-Marathon. Doch dein Kopf zieht dich in die andere Richtung: „Mach noch schnell eine Liste mit Vorsätzen! Optimiere dein Morg
28. Dez. 2025


Die Angst vor dem Alleinsein an Weihnachten in innere Ruhe verwandeln
Es beginnt schon mit der Entscheidung selbst: Ich bleibe dieses Jahr an Weihnachten alleine. Nicht, weil niemand dich eingeladen hätte. Nicht, weil du „übrig geblieben“ wärst. Sondern weil du dir Ruhe wünschst. Weil du dir nicht wieder eine Rolle anziehen willst, die enger sitzt als jede Festtagsbluse. Und weil du wissen willst, wie sich ein Feiertag anfühlt, wenn du ihn nicht gegen Erwartungen verteidigst, sondern für dich gestaltest. Dann kommt dieser Moment am 25. Dezember
25. Dez. 2025


Wenn Weihnachten nur noch Druck macht
Vielleicht kennst du diesen Moment: Du schmückst hingebungsvoll den Baum, du planst das Weihnachtsessen von drei Tagen, du jonglierst alle Termine der Vorweihnachtszeit – und gleichzeitig fragst du dich, warum dieses Fest, das Wärme verspricht, sich jedes Jahr wie ein Marathon mit Glitzerüberzug anfühlt. Es ist nicht der Baum. Nicht das Essen. Nicht der Besuch. Es ist dieser leise innere Chor: „Mach’s schön für alle.“ „Reiß dich zusammen.“ „Zeig festlich gute Laune.“ Und du f
22. Dez. 2025
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