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Begleitung und Beratung für Frauen mit Haltung.
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Warum Pausen nichts bringen
Du sitzt auf dem Sofa, eine Tasse Tee in der Hand. Eigentlich müsstest du dich jetzt erholen. Alle sagen doch: „Mach mal 'ne Pause.“ Also machst du Pause. Und nichts passiert. Auf der einen Seite ist das gut, aber der Kopf rattert weiter. Die Schultern bleiben hochgezogen. Die To-do-Liste blinkt wie eine Warnleuchte im Hintergrund. Statt Ruhe spürst du nur eines deutlicher: deine ganzen Erschöpfungssymptome wie Energielosigkeit, ständiges Müdesein oder so ein körperliches Aus
vor 2 Tagen


Erschöpfung und die Verantwortung für die eigenen Grenzen
Viele Frauen wachen morgens müde auf, noch bevor der Tag überhaupt begonnen hat. Nicht diese angenehme Müdigkeit nach einem langen Spaziergang oder einer kurzen Nacht – sondern diese tiefe, schwere Erschöpfung, die sich wie ein grauer Schleier über alles legt. Der Kaffee oder Tee hilft kaum. Das Wochenende auch nicht wirklich. Und obwohl im Außen oft alles „läuft“, fühlt sich innen etwas dauerhaft leer an. Was dabei häufig übersehen wird: Diese Erschöpfung hat weniger mit zu
vor 7 Tagen


Ich will nichts mehr leisten und einfach nichts tun
Heute ist es passiert. Ich stand in der Küche, wollte mir einen Cappuccino einschenken – und konnte plötzlich nicht mehr. Meine Hand zitterte. Aber nicht vor Kälte. Vor Überforderung. Mein Körper sagte leise, aber unmissverständlich: „Bis hierhin. Mehr geht nicht.“ Vielleicht kennst du diesen Moment. Er kommt nicht mit Sirenen. Er kommt mit Müdigkeit, die nicht weggeschlafen werden kann. Mit dem Gefühl, dass selbst Kleinigkeiten zu viel sind. Ich habe also gegoogelt: was tun
30. Jan.


Körperliche Veränderungen akzeptieren – ohne Selbstkritik
Es gibt diesen einen Moment, den fast jede Frau kennt: Du stehst morgens vor dem Spiegel, noch halb verschlafen, und da ist er – der prüfende Blick. Automatisch. Fast schon eingeübt wie das Zähneputzen. Und mit ihm kommen Gedanken, die härter sind als jeder Chef, jede Kollegin und jede Ex-Schwiegermutter zusammen. Warum? Weil Frauen gelernt haben, Kritik am eigenen Körper als selbstverständlich zu nehmen – als tägliches Ritual. Das Absurde daran: Diese Strenge ist kein Naturg
26. Jan.


Ich muss mich nicht rechtfertigen.
Es war ein harmloser Satz. So einer, der nebenbei fällt und trotzdem trifft. „Ach so, deswegen willst du das jetzt anders machen?“ Ich habe gelächelt. Genickt. Und sofort begonnen zu erklären. Warum jetzt. Warum so. Warum das sinnvoll ist. Warum ich mir das gut überlegt habe. Während ich sprach, merkte ich es. Mein Körper wurde eng, der Atem flach. Nicht, weil ich unsicher war. Sondern weil ich mich wieder einmal in etwas verstrickte, das ich gut kenne: sich nicht mehr erklä
22. Jan.


Leise Neuanfänge statt radikaler Brüche
Gestern habe ich wieder so einen Post gesehen. Eine Frau steht (irgendwo auf Zypern) auf einer Klippe, ihr weißes Kleid weht im Wind, sie lächelt entschlossen und sagt: „Ich habe alles hinter mir gelassen. Und endlich lebe ich.“ Ich saß derweil auf meinem Sofa, in Jogginghose, mit einer Tasse kaltem Cappuccino, und dachte: Aha. Und wer zahlt deine Miete? Vielleicht kennst du das? Du willst etwas verändern, aber nicht dein Leben in Brand setzen. Du willst keinen dramatischen A
17. Jan.


Ich bin nicht faul – ich erhole mich: Über Erschöpfung & Regeneration im Winter
Du wachst auf. Es ist ruhig. Kein Termin, kein Alarm, kein Drama. Und trotzdem fühlst du dich leer. Nicht traurig, nicht verzweifelt. Einfach… ausgewrungen. Wie ein Teebeutel nach dem dritten Aufguss. Du liegst da und denkst: Ich müsste doch jetzt dankbar, entspannt, produktiv sein. Stattdessen bist du schwer und müde im Kopf. Und sofort meldet sich diese innere Stimme: Reiß dich zusammen. Andere schaffen das auch. Du bist einfach faul. Hier beginnt dein Dilemma: Du kämpfst
11. Jan.


Einsamkeit in der dunklen Jahreszeit – Rebellische Chance?
Es gibt diesen Moment im Jahr, wenn die Tage so kurz werden, dass selbst der Kaffee morgens noch müde ist. Wenn du dich nach Feierabend fragst, ob du eigentlich noch funktionierst – oder nur noch irgendwie durchhältst. Die Dunkelheit draußen kriecht langsam nach innen, und das, was sonst „Rückzug“ hieß, fühlt sich im Winter plötzlich nach „großer Einsamkeit“ an. Du sitzt auf dem Sofa, das Handy in der Hand, scrollst durch die bunten Lichterwelten anderer Menschen. Und obwohl
7. Jan.


Ich lasse mich nicht mehr kleinreden – auch nicht von mir selbst.
Vielleicht hast du dir für dieses Jahr etwas vorgenommen, das mehr ist als ein Vorsatz. Vielleicht nur ein Gefühl: Ich will mich nicht mehr verstecken. Und vielleicht spürst du heute – zum Anfang des neuen Jahres – schon den leisen Widerstand in dir, der dich zurück in alte Muster ziehen will. Wenn die innere Stimme abwertet, bevor du überhaupt begonnen hast Es beginnt oft in einem unscheinbaren Moment. Du sitzt da, eigentlich bereit, etwas Neues zu versuchen. Ein anderer Job
3. Jan.


Das Jahresende: Vom Funktionieren zum leisen Neuanfang
Du kennst diesen Moment. Kurz vor Jahresende sitzt du da, schaust auf elftausend offene Aufgaben und fragst dich, wie es passieren konnte, dass du wieder im Modus des Dauerfunktionierens gelandet bist. Die Wahrheit ist simpel: Niemand hat dir den Raum gegeben, aus diesem Modus auszusteigen. Also hast du weitergemacht. Leise, pflichtbewusst, zuverlässig – bis du dich selbst kaum noch gehört hast. Während überall Jahresabschlüsse gefeiert werden, spürst du in dir eher eine Entt
31. Dez. 2025


Rauhnächte und Innenschau: Altes loslassen, Neues empfangen
Es gibt diese Tage zwischen den Jahren, an denen alles ein bisschen stiller wird. Selbst Menschen, die sonst ohne Pause funktionieren, merken plötzlich: Da ist Raum. Da ist Luft. Und manchmal auch ein Knoten im Bauch. Vielleicht geht es dir ähnlich. Du willst diese Zeit eigentlich nutzen, um zur Ruhe zu kommen – innere Reflexion statt Selbstoptimierungs-Marathon. Doch dein Kopf zieht dich in die andere Richtung: „Mach noch schnell eine Liste mit Vorsätzen! Optimiere dein Morg
28. Dez. 2025


Die Angst vor dem Alleinsein an Weihnachten in innere Ruhe verwandeln
Es beginnt schon mit der Entscheidung selbst: Ich bleibe dieses Jahr an Weihnachten alleine. Nicht, weil niemand dich eingeladen hätte. Nicht, weil du „übrig geblieben“ wärst. Sondern weil du dir Ruhe wünschst. Weil du dir nicht wieder eine Rolle anziehen willst, die enger sitzt als jede Festtagsbluse. Und weil du wissen willst, wie sich ein Feiertag anfühlt, wenn du ihn nicht gegen Erwartungen verteidigst, sondern für dich gestaltest. Dann kommt dieser Moment am 25. Dezember
25. Dez. 2025


Wenn Weihnachten nur noch Druck macht
Vielleicht kennst du diesen Moment: Du schmückst hingebungsvoll den Baum, du planst das Weihnachtsessen von drei Tagen, du jonglierst alle Termine der Vorweihnachtszeit – und gleichzeitig fragst du dich, warum dieses Fest, das Wärme verspricht, sich jedes Jahr wie ein Marathon mit Glitzerüberzug anfühlt. Es ist nicht der Baum. Nicht das Essen. Nicht der Besuch. Es ist dieser leise innere Chor: „Mach’s schön für alle.“ „Reiß dich zusammen.“ „Zeig festlich gute Laune.“ Und du f
22. Dez. 2025


Weihnachtsstress mit der Familie – Mentale Selbstverteidigung am Feiertag
Stell dir vor: du sitzt am Tisch, zwischen Braten, Kerzen und vermeintlichen Pflichten . Dein Herz pocht schneller, als der Sekt perlt. Einer redet laut, jemand anderes schweigt beleidigt, und du spürst, wie dein innerer Rückzugsdrang langsam rebelliert. Willkommen beim emotionalen Ausdauersport namens Weihnachten mit der Familie . Mein persönlicher Moment der Wahrheit Vor ein paar Jahren, an Heiligabend, saß ich zwischen meiner Mutter, die wissen wollte, warum ich immer noch
19. Dez. 2025


Weihnachtsmarkt: Typische Symptome der Wechseljahre leichter überstehen
Du stehst auf dem Weihnachtsmarkt. Deine Freundin erzählt gerade etwas über Zimtsterne, während du innerlich eine ganz andere Schlacht schlägst: Die Jacke wird zu warm, dein Herz schlägt schneller, die Luft fühlt sich dicker an. Und du fragst dich: Bin ich die Einzige, die hier schmilzt wie eine vergessene Kerze in der Adventszeit? Nein. Bist du nicht. Das, was sich anfühlt wie eine kleine Rebellion deines Körpers, hat Namen. Und leider auch Timing. Drei davon sorgen gerade i
16. Dez. 2025


Aufblühen statt funktionieren: Geschenke der Würde im Alltag
Wenn du immer diejenige bist, die den Tisch deckt, wer sorgt eigentlich dafür, dass du dich hinsetzen darfst? Das ist kein rhetorischer Satz. Es ist eine Einladung, kurz stehen zu bleiben. Weil du wahrscheinlich gerade wieder dabei bist, zu funktionieren . Zu planen, zu denken, zu geben. Denn das ist, was du tust, wenn das Leben ruft: Da bist du ja. Aber wann bist du eigentlich für dich da? Funktionieren im Alltag – und das stille Erschöpftsein Du nennst es Organisation, Ver
13. Dez. 2025


Das Lichterfest des Winters – Warum Kerzen mehr sind als Deko
Es gibt diese frühen Winterabende, in denen der Himmel aussieht, als hätte jemand das Licht ein paar Stunden zu früh heruntergedimmt. Du sitzt da, vielleicht mit einem Tee, vielleicht mit dem Gefühl, dass das Jahr ein bisschen schwerer geworden ist, als du eigentlich bestellt hattest. Und dann zündest du eine Kerze an. Nur eine. Und plötzlich verändert sich die Atmosphäre im Raum und ein Stück weit auch in dir. Wir nennen es das „Lichterfest im Winter“, aber eigentlich ist es
10. Dez. 2025


Das innere Licht anzünden – Ein Adventstagebuch für leise Neuanfänge
Stell dir vor, du sitzt im Wohnzimmer, und jemand dreht das Licht leiser. Es ist nicht ganz dunkel – aber alles wirkt blasser. Genau so fühlt sich für viele der Dezember an. Das Außen glüht vor Erwartungen, während das Innen etwas an Leuchtkraft verliert. Ich erinnere mich an einen 1. Advent, an dem ich einfach leer war. Kein Zauber, keine Vorfreude. Nur dieses dumpfe „Muss das jetzt auch noch sein?“. Ich zündete die Kerze an, sah die Flamme zittern – und dachte: Schön für di
7. Dez. 2025


Besinnlichkeit ohne Kitsch – Was sie wirklich bedeutet
Vor ein paar Tagen stand ich in der Küche und versuchte, „besinnliche Stimmung“ heraufzubeschwören. Adventsduftkerze an, Musik-Playlist mit „Wintersongs“, Handy auf lautlos. Nach genau drei Minuten saß ich da und fühlte: nichts. Kein Frieden, kein Licht im Herzen, kein Innehalten. Nur ein stilles „Ich müsste jetzt eigentlich zur Ruhe kommen“. Da war sie wieder, diese absurde Erwartung: Besinnlichkeit geht auf Knopfdruck. Wie ein Dekoartikel, den man im November aus dem Keller
4. Dez. 2025


5 mentale Hacks für stille Tage in der Vorweihnachtszeit
Stell Dir vor, Dein Geist ist ein Raum, und jede Aufgabe, jede Erwartung, jede To-Do-Liste ist ein Besucher. Wie schließt du die Tür, ohne Schuldgefühle zu haben? Erschöpft und mitten im Sturm Gestern Nachmittag. Meine To-Do-Liste ist länger als mein Geduldsfaden, mein Kopf dröhnt, und jeder Ton, jeder Lichtreflex fühlt sich zu laut oder zu hell an. Es ist dieser Stress in der Vorweihnachtszeit, diese Mischung aus Pflicht, Termindruck und dem eigenen Anspruch, „alles unter Ko
1. Dez. 2025
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