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Lebensnahe Beratung für mentale Gesundheit | Grenzen setzen
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Was Nervensystemregulierung mit Grenzen setzen zu tun hat
Montagmorgen, und der Kalender ist bereits voll. Arbeit, Arzttermin, Sportkurse, eine Verabredung, der Geburtstag der Schwiegermutter am Wochenende – dazwischen noch schnell etwas für eine Kollegin erledigen. Eigentlich ist längst klar: Das ist zu viel. Trotzdem sagst du den nächsten Termin zu. Am Ende der Woche ist die Erschöpfung entsprechend groß. Schlaf und Konzentration leiden, die Geduld wird dünner und für die Menschen, die eigentlich wichtig sind, bleibt kaum noch Ene
24. Aug.


Eine Hommage an die stillen Rebellinnen unserer Gesellschaft
Direkt gegenüber von mir wohnt eine Frau, die inzwischen über achtzig Jahre alt ist. Wenn man ihr heute begegnet, würde man vermutlich nichts Besonderes vermuten. Sie ist freundlich, herzlich und spricht selten über sich selbst. Doch jedes Mal, wenn sie von ihrem Leben erzählt, denke ich: Genau solche Frauen haben unsere Gesellschaft geprägt – und kaum jemand spricht über sie. Sie hat ihre drei Kinder allein großgezogen. Zu einer Zeit, in der eine alleinerziehende Frau nicht
10. Aug.


Woran du erkennst, dass Funktionieren zu deiner Identität geworden ist
Noch bevor der Feierabend startet, kreisen die Gedanken bereits um weitere Dinge. Entweder um die Präsentation am nächsten Tag, um den Elternabend, um die Einkaufsliste für das Abendessen, um den Arzttermin der Mutter. Oder um die Nachricht der Freundin, auf die noch geantwortet werden muss. Kurz kommt der Gedanke auf, den Abend einfach auf dem Sofa zu verbringen und fast gleichzeitig folgt ein zweiter: „Ich kann mich ausruhen, wenn alles erledigt ist.“ Denn längst geht es ni
28. Juli


Herzklopfen beim Nein sagen und trotzdem Grenzen setzen
Das Wort ist ausgesprochen. Ein einziges, klares „Nein“. Und trotzdem fühlt es sich nicht nach Erleichterung an. Stattdessen zieht sich der Magen zusammen, das Herz schlägt schneller und der Körper spannt sich an. Obwohl die Entscheidung richtig war, breitet sich ein unangenehmes Gefühl aus. Viele Menschen erleben genau diesen Moment, wenn sie zum ersten Mal eine feste Grenze setzen. Diese körperlichen Reaktionen werden häufig als Zeichen verstanden, etwas falsch gemacht zu h
15. Juli


Positives Denken in einer toxischen Umgebung macht nur noch müder
Viele Frauen haben den Satz schon gehört: "Du musst einfach positiver denken." Oder: "Konzentriere dich auf das Gute." Oder: "Alles passiert aus einem Grund." Diese Sätze können Hoffnung geben. Sie können aber auch dazu führen, dass Menschen viel zu lange in Situationen bleiben, die ihnen schaden, weil sie die Realität nicht mehr ernst nehmen. Was positives Denken wirklich bedeutet – und was nicht Positives Denken hat in den vergangenen Jahren einen schlechten Ruf bekommen. Z
6. Juli


Mut ist nicht dein Problem. Die Angst vor den Konsequenzen ist es.
Wie den ersten Schritt machen? Warum Angst vor Veränderung weniger mit Mut und mehr mit Sicherheit zu tun hat. Wer nach „wie ersten Schritt machen“ sucht, erwartet häufig Tipps für mehr Mut, positive Gedanken und Motivation. Vielleicht einen kleinen Schubs, endlich ins Handeln zu kommen. Doch häufig liegt das eigentliche Problem ganz woanders. Die meisten Menschen wissen längst, welche Entscheidung eigentlich richtig wäre. Sie wissen, dass sie den Job wechseln sollten, dass s
29. Juni


Komfortzone verlassen? Warum wir in Wahrheit alte Sicherheiten aufgeben
„Verlasse deine Komfortzone.“ Dieser Satz gehört zu den bekanntesten Ratschlägen der Persönlichkeitsentwicklung. Er begegnet uns in Büchern, Podcasts, Seminaren und auf Social Media. Die Botschaft dahinter scheint einfach zu sein: Wer wachsen möchte, muss mutig sein. Wer etwas verändern möchte, muss seine Komfortzone verlassen. Ich denke, hier beginnt das Problem. Der Begriff „Komfortzone“ suggeriert, dass Menschen vor allem deshalb an Veränderung scheitern, weil sie es sich
22. Juni


Warum manche Menschen deine Freundlichkeit ausnutzen
Freundlichkeit gilt als Tugend, denn sie macht Beziehungen leichter, sie schafft Vertrauen und sie verbindet Menschen. Sie sorgt dafür, dass Zusammenarbeit funktioniert und Freundschaften entstehen. Doch viele Frauen kennen auch die andere Seite. Die Seite, über die kaum jemand spricht. Den Moment, in dem Freundlichkeit plötzlich gegen einen selbst arbeitet. Wenn aus Hilfsbereitschaft Selbstaufgabe wird. Wenn aus Verständnis Dauerbelastung wird. Wenn aus Rücksichtnahme Ausnut
11. Juni


Entscheidungen treffen: Wie du innerlich klarer wirst
Wer eine wichtige Entscheidung treffen muss, erwartet oft Klarheit. Und zwar zuerst. Die Klarheit soll da sein, bevor die Entscheidung getroffen wird. Doch genau hier geraten viele Menschen in eine Endlosschleife: es wird analysiert, recherchiert, verglichen. Dann wird nachgedacht, mit Freunden gesprochen, Artikel gelesen, Podcasts gehört. Und trotzdem bleibt die Unsicherheit. Nicht selten sogar stärker als zuvor. Denn eines der größten Missverständnisse unserer Zeit lautet:
4. Juni


Tag der Frauengesundheit: Mentale Gesundheit ist ab 40 keine Nebensache mehr
Mentale Gesundheit wird bei Frauen oft erst dann ernst genommen, wenn nichts mehr geht. Wenn Schlaf dauerhaft zerfällt. Wenn Gereiztheit zunimmt. Wenn Erschöpfung nicht mehr mit einem Wochenende verschwindet. Wenn der eigene Körper plötzlich fremd wirkt. Wenn jahrelanges Funktionieren leise in innere Leere kippt. Hier liegt ein gesellschaftliches Problem begraben: Frauen ab 40 tragen häufig enorme Verantwortung - beruflich, emotional, familiär, organisatorisch - während ihre
28. Mai


Gaslighting: deine Wahrnehmung wird ständig infrage gestellt
Es beginnt selten laut. Kein großer Streit. Kein offensichtlicher Angriff. Keine klar erkennbare Grenzüberschreitung. Eher kleine Sätze. Kleine Verschiebungen. Kleine Irritationen. „Das habe ich nie gesagt.“ „Du reagierst über.“ „Du bist im Moment einfach zu empfindlich.“ „Das bildest du dir ein.“ „So war das nicht gemeint.“ Irgendwann entsteht daraus etwas Gefährliches: Das Misstrauen gegen die eigene Wahrnehmung. Genau das macht Gaslighting psychologisch so zerstörerisch. N
26. Mai


Emotionale Manipulation: Warum du plötzlich Schuldgefühle bekommst
Du hast eigentlich nur einen Satz gesagt: „Das schaffe ich heute nicht mehr.“ Oder: „Ich möchte nicht, dass du so mit mir sprichst.“ Das war kein Drama, kein Angriff. Aber eine Grenze. Und trotzdem sitzt du wenig später da und zweifelst an dir. Vielleicht, weil dein Chef plötzlich kühl wurde. Oder weil dein Mann sagte: „Du bist doch sonst nicht so empfindlich.“ Und auf einmal passiert etwas Merkwürdiges: Nicht die andere Person fühlt sich verantwortlich, sondern du. Du bekomm
12. Mai


Was Coaches zum Grenzen-setzen raten und ich als Mentorin nicht
Es ist spät. Ihr seid müde. Und eigentlich ging es nur um eine Kleinigkeit. Dann fällt dieser Satz. Du merkst sofort: jetzt kippt es. Du spürst den Impuls, endlich mal Nein zu sagen. Nicht schon wieder nachgeben. Nicht schon wieder schlucken. Also sagst du etwas. Klarer als sonst. Und sofort kommt die Gegenreaktion. Rechtfertigungen. Vorwürfe. Im nettesten Fall ein Augenrollen. Und du? Du stehst da zwischen deiner Klarheit und den Zweifeln. Denn kaum ist der Streit vorbei, ko
4. Mai


Selbstführung lernen: die Fähigkeit, die viele nie entwickeln
Im Meeting passiert es wieder. Du hast die Idee zuerst im Kopf: klar, durchdacht, eigentlich genau das, was gebraucht wird. Zehn Minuten später sagt ein Kollege fast dasselbe. Alle nicken. Gute Idee. Wird direkt aufgenommen. Und du? Du sagst nichts. Du hast nur gezögert. Zu langsam. Zu vorsichtig. Zu unsicher. Danach fragst du dich: „Hätte ich was sagen sollen…?“ Die ehrliche Antwort ist unbequem: Du wirst nicht übergangen, weil du nichts kannst. Du wirst übergangen, weil du
23. Apr.


Grenzen im Job: Wenn Kollegen zu viel von dir erwarten
„Kannst du das noch schnell übernehmen?“ Du schaust auf deine To-Do-Liste, die längst voll ist. Und sagst: „Ja, klar.“ Die Antwort kommt schneller, als du reagieren kannst. „Bist du sicher? Du hast doch schon genug.“ „Passt schon.“ Passt es wirklich? Oder ist das wieder einer dieser Momente, in denen du dich selbst übergehst, nur damit es für andere funktioniert und du nicht als Egoist giltst? Wenn Erwartungen von außen dein Verhalten steuern Im Job sind Erwartungen normal. E
31. März


Warum Respekt wichtiger ist als gemocht zu werden
Stell dir vor, ich frage dich: „Warum hast du eigentlich wieder ja zum Treffen gesagt?“ Du zögerst kurz: „Naja… war halt einfacher.“ „Einfacher als was?“ „Als Nein zu sagen.“ „Also hast du deinen Selfcare-Abend abgegeben für ein bisschen Ruhe vor den anderen?“ Du zuckst mit den Schultern. „Ich wollte einfach keinen Stress.“ Ich frage nach: „Und dein Bedürfnis nach Rückzug?“ „…war jetzt nicht so wichtig.“ „Oder hast du einfach Angst, dass sie dich sonst als Spielverderberin se
22. März


Warum Schuldgefühle auftauchen, wenn du Grenzen setzt
Ich erinnere mich an einen dieser Momente, der eigentlich völlig harmlos wirkt. Meine Schwiegermutter stellte den Kuchen auf den Tisch. Ich war satt. Wirklich satt. Also sagte ich: „Nein danke.“ Ein klarer Satz. Zwei Wörter. Doch ein paar Minuten später lag trotzdem ein Stück auf meinem Teller. Und ich aß es. Nicht, weil ich plötzlich Hunger hatte, sondern weil in meinem Kopf eine ganze Reihe von Gedanken losging: Sie hat sich extra Mühe gegeben. Ein kleines Stück geht doch n
15. März


Weltfrauentag: Warum viele Frauen Probleme haben, Grenzen zu setzen
Eine Freundin bittet dich, auf ihren Hund aufzupassen. Der Kollege fragt, ob du noch „kurz etwas übernehmen“ kannst. Deine Mutter erwartet, dass du am Sonntag vorbeikommst. Du weißt sofort: Eigentlich ist das zu viel. Und trotzdem sagst du: „Ja, klar.“ Viele Frauen kennen diesen Moment. Nicht, weil sie nicht wissen, dass sie hier Grenzen setzen und auf ihre Bedürfnisse (wie Ruhe) achten sollten. Sondern, weil sich in diesem Augenblick ein altes Beziehungsmuster meldet. Eines,
8. März


Warum Grübeln Grenzen oft verhindert
Es beginnt selten mit einem großen Konflikt. Meist beginnt es mit einem kleinen, kaum wahrnehmbaren Moment: Jemand stellt eine nette, als leicht übergriffig zu erkennende Frage. Eine Kollegin legt dir freundlich eine zusätzliche Aufgabe auf den Tisch. Deine Mutter erwartet etwas von dir, ohne wirklich zu fragen. Und du spürst sofort, dass etwas nicht stimmt. Es ist kein dramatisches Gefühl. Kein lauter Protest. Eher ein leiser innerer Widerstand. Ein kurzer Gedanke wie: Eigen
5. März


Grenzen setzen ist eine Entscheidung
Es ist ein ganz gewöhnlicher Dienstagabend. Du sitzt am Küchentisch, das Licht ist zu hell für die Uhrzeit, und der Laptop glüht noch, obwohl dein Körper längst Feierabend angemeldet hat. Eigentlich wolltest du nur kurz eine Mail beantworten. Jetzt koordinierst du fremde Aufgaben, übernimmst Verantwortung, die nicht deine ist, und spürst dieses vertraute Ziehen im Bauch. Kein Drama. Kein Zusammenbruch. Nur dieses leise Wissen: So geht es eigentlich nicht weiter. Und während d
24. Feb.
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