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Expertin & Mentorin für mentale Selbstverteidigung.
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Warum manche Menschen deine Freundlichkeit ausnutzen
Freundlichkeit gilt als Tugend, denn sie macht Beziehungen leichter, sie schafft Vertrauen und sie verbindet Menschen. Sie sorgt dafür, dass Zusammenarbeit funktioniert und Freundschaften entstehen. Doch viele Frauen kennen auch die andere Seite. Die Seite, über die kaum jemand spricht. Den Moment, in dem Freundlichkeit plötzlich gegen einen selbst arbeitet. Wenn aus Hilfsbereitschaft Selbstaufgabe wird. Wenn aus Verständnis Dauerbelastung wird. Wenn aus Rücksichtnahme Ausnut
vor 2 Tagen


Entscheidungen treffen: Wie du innerlich klarer wirst
Wer eine wichtige Entscheidung treffen muss, erwartet oft Klarheit. Und zwar zuerst. Die Klarheit soll da sein, bevor die Entscheidung getroffen wird. Doch genau hier geraten viele Menschen in eine Endlosschleife: es wird analysiert, recherchiert, verglichen. Dann wird nachgedacht, mit Freunden gesprochen, Artikel gelesen, Podcasts gehört. Und trotzdem bleibt die Unsicherheit. Nicht selten sogar stärker als zuvor. Denn eines der größten Missverständnisse unserer Zeit lautet:
4. Juni


Tag der Frauengesundheit: Mentale Gesundheit ist ab 40 keine Nebensache mehr
Mentale Gesundheit wird bei Frauen oft erst dann ernst genommen, wenn nichts mehr geht. Wenn Schlaf dauerhaft zerfällt. Wenn Gereiztheit zunimmt. Wenn Erschöpfung nicht mehr mit einem Wochenende verschwindet. Wenn der eigene Körper plötzlich fremd wirkt. Wenn jahrelanges Funktionieren leise in innere Leere kippt. Hier liegt ein gesellschaftliches Problem begraben: Frauen ab 40 tragen häufig enorme Verantwortung - beruflich, emotional, familiär, organisatorisch - während ihre
28. Mai


Gaslighting: deine Wahrnehmung wird ständig infrage gestellt
Es beginnt selten laut. Kein großer Streit. Kein offensichtlicher Angriff. Keine klar erkennbare Grenzüberschreitung. Eher kleine Sätze. Kleine Verschiebungen. Kleine Irritationen. „Das habe ich nie gesagt.“ „Du reagierst über.“ „Du bist im Moment einfach zu empfindlich.“ „Das bildest du dir ein.“ „So war das nicht gemeint.“ Irgendwann entsteht daraus etwas Gefährliches: Das Misstrauen gegen die eigene Wahrnehmung. Genau das macht Gaslighting psychologisch so zerstörerisch. N
26. Mai


Emotionale Manipulation: Warum du plötzlich Schuldgefühle bekommst
Du hast eigentlich nur einen Satz gesagt: „Das schaffe ich heute nicht mehr.“ Oder: „Ich möchte nicht, dass du so mit mir sprichst.“ Das war kein Drama, kein Angriff. Aber eine Grenze. Und trotzdem sitzt du wenig später da und zweifelst an dir. Vielleicht, weil dein Chef plötzlich kühl wurde. Oder weil dein Mann sagte: „Du bist doch sonst nicht so empfindlich.“ Und auf einmal passiert etwas Merkwürdiges: Nicht die andere Person fühlt sich verantwortlich, sondern du. Du bekomm
12. Mai


Was Coaches zum Grenzen-setzen raten und ich als Mentorin nicht
Es ist spät. Ihr seid müde. Und eigentlich ging es nur um eine Kleinigkeit. Dann fällt dieser Satz. Du merkst sofort: jetzt kippt es. Du spürst den Impuls, endlich mal Nein zu sagen. Nicht schon wieder nachgeben. Nicht schon wieder schlucken. Also sagst du etwas. Klarer als sonst. Und sofort kommt die Gegenreaktion. Rechtfertigungen. Vorwürfe. Im nettesten Fall ein Augenrollen. Und du? Du stehst da zwischen deiner Klarheit und den Zweifeln. Denn kaum ist der Streit vorbei, ko
4. Mai


Selbstführung lernen: die Fähigkeit, die viele nie entwickeln
Im Meeting passiert es wieder. Du hast die Idee zuerst im Kopf: klar, durchdacht, eigentlich genau das, was gebraucht wird. Zehn Minuten später sagt ein Kollege fast dasselbe. Alle nicken. Gute Idee. Wird direkt aufgenommen. Und du? Du sagst nichts. Du hast nur gezögert. Zu langsam. Zu vorsichtig. Zu unsicher. Danach fragst du dich: „Hätte ich was sagen sollen…?“ Die ehrliche Antwort ist unbequem: Du wirst nicht übergangen, weil du nichts kannst. Du wirst übergangen, weil du
23. Apr.


Grenzen im Job: Wenn Kollegen zu viel von dir erwarten
„Kannst du das noch schnell übernehmen?“ Du schaust auf deine To-Do-Liste, die längst voll ist. Und sagst: „Ja, klar.“ Die Antwort kommt schneller, als du reagieren kannst. „Bist du sicher? Du hast doch schon genug.“ „Passt schon.“ Passt es wirklich? Oder ist das wieder einer dieser Momente, in denen du dich selbst übergehst, nur damit es für andere funktioniert und du nicht als Egoist giltst? Wenn Erwartungen von außen dein Verhalten steuern Im Job sind Erwartungen normal. E
31. März


Warum Respekt wichtiger ist als gemocht zu werden
Stell dir vor, ich frage dich: „Warum hast du eigentlich wieder ja zum Treffen gesagt?“ Du zögerst kurz: „Naja… war halt einfacher.“ „Einfacher als was?“ „Als Nein zu sagen.“ „Also hast du deinen Selfcare-Abend abgegeben für ein bisschen Ruhe vor den anderen?“ Du zuckst mit den Schultern. „Ich wollte einfach keinen Stress.“ Ich frage nach: „Und dein Bedürfnis nach Rückzug?“ „…war jetzt nicht so wichtig.“ „Oder hast du einfach Angst, dass sie dich sonst als Spielverderberin se
22. März


Warum Schuldgefühle auftauchen, wenn du Grenzen setzt
Ich erinnere mich an einen dieser Momente, der eigentlich völlig harmlos wirkt. Meine Schwiegermutter stellte den Kuchen auf den Tisch. Ich war satt. Wirklich satt. Also sagte ich: „Nein danke.“ Ein klarer Satz. Zwei Wörter. Doch ein paar Minuten später lag trotzdem ein Stück auf meinem Teller. Und ich aß es. Nicht, weil ich plötzlich Hunger hatte, sondern weil in meinem Kopf eine ganze Reihe von Gedanken losging: Sie hat sich extra Mühe gegeben. Ein kleines Stück geht doch
15. März


Weltfrauentag: Warum viele Frauen Probleme haben, Grenzen zu setzen
Eine Freundin bittet dich, auf ihren Hund aufzupassen. Der Kollege fragt, ob du noch „kurz etwas übernehmen“ kannst. Deine Mutter erwartet, dass du am Sonntag vorbeikommst. Du weißt sofort: Eigentlich ist das zu viel. Und trotzdem sagst du: „Ja, klar.“ Viele Frauen kennen diesen Moment. Nicht, weil sie nicht wissen, dass sie hier Grenzen setzen und auf ihre Bedürfnisse (wie Ruhe) achten sollten. Sondern, weil sich in diesem Augenblick ein altes Beziehungsmuster meldet. Eines,
8. März


Warum Nachdenken Grenzen oft verhindert
Es beginnt selten mit einem großen Konflikt. Meist beginnt es mit einem kleinen, kaum wahrnehmbaren Moment: Jemand stellt eine nette, als leicht übergriffig zu erkennende Frage. Eine Kollegin legt dir freundlich eine zusätzliche Aufgabe auf den Tisch. Deine Mutter erwartet etwas von dir, ohne wirklich zu fragen. Und du spürst sofort, dass etwas nicht stimmt. Es ist kein dramatisches Gefühl. Kein lauter Protest. Eher ein leiser innerer Widerstand. Ein kurzer Gedanke wie: Eigen
5. März


Grenzen beginnen mit Entscheidungen
Es ist ein ganz gewöhnlicher Dienstagabend. Du sitzt am Küchentisch, das Licht ist zu hell für die Uhrzeit, und der Laptop glüht noch, obwohl dein Körper längst Feierabend angemeldet hat. Eigentlich wolltest du nur kurz eine Mail beantworten. Jetzt koordinierst du fremde Aufgaben, übernimmst Verantwortung, die nicht deine ist, und spürst dieses vertraute Ziehen im Bauch. Kein Drama. Kein Zusammenbruch. Nur dieses leise Wissen: So geht es eigentlich nicht weiter. Und während d
24. Feb.


Erholung und Neuanfang
Es gibt diese Abende, an denen du auf dem Sofa sitzt und nicht müde bist, sondern leer. Nicht erschöpft von einem langen Tag, sondern von einem zu langen Funktionieren. Du hast alles getan, was getan werden musste. Gearbeitet. Organisiert. Zugehört. Mitgedacht. Mitgefühlt. Und trotzdem fühlt es sich nicht nach „abgearbeitet“ an. Sondern nach: Ich kann nicht mehr. Vielleicht nennst du es Müdigkeit. Vielleicht sagst du dir, du brauchst einfach Urlaub. Aber wenn wir ehrlich sind
16. Feb.


Warum Pausen nichts bringen
Du sitzt auf dem Sofa, eine Tasse Tee in der Hand. Eigentlich müsstest du dich jetzt erholen. Alle sagen doch: „Mach mal 'ne Pause.“ Also machst du Pause. Und nichts passiert. Auf der einen Seite ist das gut, aber der Kopf rattert weiter. Die Schultern bleiben hochgezogen. Die To-do-Liste blinkt wie eine Warnleuchte im Hintergrund. Statt Ruhe spürst du nur eines deutlicher: deine ganzen Erschöpfungssymptome wie Energielosigkeit, ständiges Müdesein oder so ein körperliches Aus
8. Feb.


Erschöpfung und die Verantwortung für die eigenen Grenzen
Viele Frauen wachen morgens müde auf, noch bevor der Tag überhaupt begonnen hat. Nicht diese angenehme Müdigkeit nach einem langen Spaziergang oder einer kurzen Nacht – sondern diese tiefe, schwere Erschöpfung, die sich wie ein grauer Schleier über alles legt. Der Kaffee oder Tee hilft kaum. Das Wochenende auch nicht wirklich. Und obwohl im Außen oft alles „läuft“, fühlt sich innen etwas dauerhaft leer an. Was dabei häufig übersehen wird: Diese Erschöpfung hat weniger mit zu
3. Feb.


Ich will nichts mehr leisten und einfach nichts tun
Heute ist es passiert. Ich stand in der Küche, wollte mir einen Cappuccino einschenken – und konnte plötzlich nicht mehr. Meine Hand zitterte. Aber nicht vor Kälte. Vor Überforderung. Mein Körper sagte leise, aber unmissverständlich: „Bis hierhin. Mehr geht nicht.“ Vielleicht kennst du diesen Moment. Er kommt nicht mit Sirenen. Er kommt mit Müdigkeit, die nicht weggeschlafen werden kann. Mit dem Gefühl, dass selbst Kleinigkeiten zu viel sind. Ich habe also gegoogelt: was tun
30. Jan.


Körperliche Veränderungen akzeptieren – ohne Selbstkritik
Es gibt diesen einen Moment, den fast jede Frau kennt: Du stehst morgens vor dem Spiegel, noch halb verschlafen, und da ist er – der prüfende Blick. Automatisch. Fast schon eingeübt wie das Zähneputzen. Und mit ihm kommen Gedanken, die härter sind als jeder Chef, jede Kollegin und jede Ex-Schwiegermutter zusammen. Warum? Weil Frauen gelernt haben, Kritik am eigenen Körper als selbstverständlich zu nehmen – als tägliches Ritual. Das Absurde daran: Diese Strenge ist kein Naturg
26. Jan.


Ich muss mich nicht rechtfertigen.
Es war ein harmloser Satz. So einer, der nebenbei fällt und trotzdem trifft. „Ach so, deswegen willst du das jetzt anders machen?“ Ich habe gelächelt. Genickt. Und sofort begonnen zu erklären. Warum jetzt. Warum so. Warum das sinnvoll ist. Warum ich mir das gut überlegt habe. Während ich sprach, merkte ich es. Mein Körper wurde eng, der Atem flach. Nicht, weil ich unsicher war. Sondern weil ich mich wieder einmal in etwas verstrickte, das ich gut kenne: sich nicht mehr erklä
22. Jan.


Ich bin nicht faul – ich erhole mich: Über Erschöpfung & Regeneration im Winter
Du wachst auf. Es ist ruhig. Kein Termin, kein Alarm, kein Drama. Und trotzdem fühlst du dich leer. Nicht traurig, nicht verzweifelt. Einfach… ausgewrungen. Wie ein Teebeutel nach dem dritten Aufguss. Du liegst da und denkst: Ich müsste doch jetzt dankbar, entspannt, produktiv sein. Stattdessen bist du schwer und müde im Kopf. Und sofort meldet sich diese innere Stimme: Reiß dich zusammen. Andere schaffen das auch. Du bist einfach faul. Hier beginnt dein Dilemma: Du kämpfst
11. Jan.
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