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heldinnen special: ein ort der mutigen frauen

"Heldinnen-Special"

Hier im Heldinnen-Special stelle ich Frauen vor, die ihren eigenen Weg gegangen sind – auch dann, wenn Zweifel laut waren und Sicherheit fehlte. Sie erzählen davon, was es für sie bedeutet, mutig zu sein, alte Muster zu verlassen und einen echten Neuanfang im Leben zu wagen. Ihre Geschichten zeigen, wie man lernt, Grenzen zu setzen und sich selbst ernst zu nehmen. Keine Heldinnenmythen, sondern ehrliche Erfahrungen darüber, wie man Schritt für Schritt lernt, Zweifel zu überwinden.

Diese Seite zeigt, wie Erfolg aussieht, wenn er von innen getragen ist. Und soll dich dazu einladen, deinen eigenen Weg mit mehr Klarheit und Zuversicht zu betrachten.

Bei Interesse an einer Zusammenarbeit (Gastartikel, Fachartikel, Podcast oder Interview) gern per Mail kontaktieren.
ramona.neustart
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Ramona ist Kinderkrankenschwester und postet auf Instagram über ein Online-Nebenbusiness als Angestellte in der Pflege.

1. Der Anfang – innere Ausgangslage 
Wenn du an die Zeit zurückdenkst, in der dein Selbstwert niedrig war: 
Was hast du damals über dich geglaubt – im Kontakt mit anderen Menschen, auf Social Media, mit deinen Vorgesetzten und im Umgang mit deinen eigenen Erwartungen? 
Und woran hast du im Alltag bzw. Arbeitsalltag gemerkt, dass du dich selbst ständig übergehst? 

R: Ich bin gelernte Kinderkrankenschwester. Früher dachte ich immer, ich muss “durchziehen”, mich anpassen, meine (meist älteren) Kollegen tun es doch auch, schaffen das scheinbar mühelos. Da kann ich doch nicht jammern. Außerdem war das TEAMGEFÜHL stark. Da verlässt sich einer auf den anderen.  Ich habe schon gemerkt, dass ich nicht so belastbar bin, wie andere, dass ich anders arbeite. Aber ich bin dieses Gefühl ständig übergangen, habe gedacht, mit mir stimmt was nicht. Bis ich eines Tages ganz plötzlich fiese Drehschwindelanfälle bekam, fast täglich einen. Diagnose: Morbus Meniére. Ursache wissenschaftlich noch ungeklärt, vermutlicher Auslöser: STRESS. “Zuviel Druck”.  

Ich habe recherchiert, wollte das so nicht akzeptieren. Aber ich kam zu keiner Lösung. Dann bin ich auf HUMAN DESIGN gestoßen und herausgefunden, dass ich PROJEKTOR/in bin und schlagartig wurde mir alles klar. Ich kann gar nicht so arbeiten, wie andere. Wen das interessiert, der kann gern mal recherchieren- mir hat es die Augen geöffnet.   

 

2. Die Phase der Hilfsmittel – äußere Impulse, innere Arbeit 
Du hast Bücher gelesen, Coachings in Anspruch genommen, gejournalt, reflektiert. 
Was davon hat dir geholfen – und was eher nicht? 
Gab es einen (konkreten) Moment, in dem dir klar wurde: Ich sammle nicht mehr nur Wissen, ich übernehme Führung für mich selbst?  

R: Ich habe recherchiert, wollte das so nicht akzeptieren. Aber ich kam zu keiner Lösung. Dann bin ich auf HUMAN DESIGN gestoßen und habe herausgefunden, dass ich PROJEKTOR/in bin und schlagartig wurde mir alles klar. Ich kann gar nicht so arbeiten, wie andere. Ich bin nicht falsch, ich bin nur anders. Wenn ich als Projektor nicht so arbeite, wie es für mich richtig ist, dann gibt es Probleme. Und die kannte ich ja bereits.  

Die Diagnose zwang mich also, auf meine Bedürfnisse zu achten und Grenzen zu setzen. Meine Kollegen wissen das zwar, aber es lässt sich auf Grund von Personalmangel eben oft nicht optimal umsetzen. Deshalb musste ich lernen NEIN zu sagen, wenn ich nicht wieder mit meiner Gesundheit bezahlen wollte. 

3. Der Wendepunkt – Grenzen und Selbstführung 
Grenzen zu setzen gilt oft als laut, konfrontativ oder egoistisch – besonders für introvertierte Frauen. 
Wie hast du gelernt, Grenzen ruhig und dennoch klar zu ziehen: gegenüber Menschen, gegenüber Social Media oder deinem Arbeitgeber und gegenüber deinem eigenen inneren Druck? 
War das für dich ein Akt von Rebellion? Wie hat er sich angefühlt? 

R: Ich hatte die Wahl: Entweder ich passe mich weiterhin an und überschreite meine Grenzen- bezahle dafür mit meiner Gesundheit, oder ich lerne gesunde Grenzen zu setzen und sie auch zu vertreten. Am Anfang war es ungewohnt und ich rechnete mit Widerstand. Aber der blieb aus. Es ist eine Frage der Kommunikation, wie man seine Bedürfnisse klar vertritt und aufzeigt, was nicht verhandelbar ist.  

Aber wie sagt schon ein altes Sprichwort. “Wenn du dir nicht hilfst, wird es auch kein anderer tun”.  

Ein weiterer Wendepunkt war “Corona”. Ich hatte von Anfang an ein “komisches” Bauchgefühl. Bei der Sache mit den Zwangsmaßnahmen. Für mich war sofort klar, dass lasse ich nicht mit mir machen. Für mich war da etwas “faul” an der Sache und wenn ich das mitmache, würde ich mich und mein Bauchgefühl komplett verraten. Das war der endgültige Startschuss für meine innere und äußere Rebellion. Ich habe nach Möglichkeiten gesucht, was ich machen würde, wenn die Pflicht für Pflegepersonal wirklich kommt. 

So bin ich auf “Onlinebusiness” gestoßen. Für mich war es mehr als die Aussicht auf finanzielle Unabhängigkeit, sondern in erster Linie meine EIGENE.  

 

4. Der Zielzustand – innere Ruhe statt Dauerarbeit an sich selbst 
Heute beschreibst du dich als ruhig, innerlich stark und bei dir und deinen Bedürfnissen. 
Was bedeutet Selbstführung für dich jetzt – jenseits von Methoden, Tools und Weiterentwicklung? 
Und was würdest du einer Frau sagen, die glaubt, sie müsse sich erst „reparieren“, bevor sie sich selbst ernst nehmen und eine Grenze setzen darf? 

R: Das schlechte Gefühl beim Grenzen setzen ist oft ein Zeichen dafür, dass wir etwas Wichtiges und Richtiges tun- es zeigt, dass wir gerade alte und ungesunde Muster durchbrechen. Das mag sich anfangs ungewohnt und “falsch” anfühlen. Mit der Zeit wird es aber leichter. Und das Gefühl, seine eigene Grenze vertreten zu haben, ist unbeschreiblich.  

“Du musst dich nicht in Brand setzen, um andere warm zu halten” (unbekannt) - ist ein schöner Satz, der mir schon oft geholfen hat und vielleicht inspiriert er ja auch den ein oder anderen beim Grenzen setzen ;-) 

agnetha von berg
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Agnetha von Berg ist ausgebildete Copywriterin.
Mit ihren Texten hilft sie dir,
das Herz deiner Zielgruppe zu erreichen.

1. Der Anfang:

Wenn du an den Beginn deiner Reise vor einigen Jahren zurückdenkst:
Was hast du damals über dich geglaubt – im Kontakt mit anderen Menschen, auf Social Media und im Umgang mit deinen eigenen Erwartungen?
Und woran hast du im Alltag gemerkt, dass du dich bzw. deine Bedürfnisse selbst ständig übergehst?

A: Ich habe mich damals im Kontakt mit anderen Menschen und auf Social Media oft unwohl gefühlt und hatte das Gefühl, nicht wirklich dazuzugehören/nirgends wirklich reinzupassen. Im Alltag habe ich gemerkt, dass ich oft erschöpft und ausgelaugt war – vor allem nach sozialer Interaktion.

2. Innere Arbeit:

Du hast sehr wahrscheinlich viele Bücher gelesen, Coachings in Anspruch genommen, gejournalt und dich selbst reflektiert.
Was davon hat dir wirklich geholfen – und was eher nicht?
Was waren Meilensteine für dich?

A: Mir haben Bücher wirklich geholfen – und sie tun es immer noch. Mein erstes Lebenshilfe-Buch, es war zum Thema Motivation, las ich mit 16 Jahren. Bis heute lese ich diese Art von Büchern gern. Auch meine damalige Therapeutin hat mir sehr geholfen. Meilensteine waren beispielsweise das Beenden von schadhaften Beziehungen und die Entwicklung der Fähigkeit, alleine sein zu können. Und das sogar gerne!

3. Grenzen erkennen und setzen:

Wie hast du gelernt, Grenzen ruhig und dennoch klar zu ziehen: gegenüber Menschen, gegenüber Social Media und gegenüber deinem eigenen inneren Antreiber?
Was hast du dabei anders gemacht als früher – und warum war das für dich ein großer Schritt?

A: Ich wollte, dass es mir gut geht und fand heraus, was mir gut tut. Als mir das klar wurde, wurde das Ziehen von Grenzen einfacher. Anders als früher bleibe ich heute auch dabei. Leider akzeptieren nicht alle Menschen ein „Nein“ oder Grenzen im Allgemeinen. Oft werden sie dann ungemütlich oder manipulativ. Ich versuche nun, nicht mehr von meinen Grenzen abzurücken und lasse mich in der Regel nicht „umstimmen“.

4. Der Zielzustand: 

Was bedeutet Selbstführung für dich jetzt – jenseits von Methoden, Tools und „an sich arbeiten“?
Und was würdest du einer Frau sagen, die glaubt, sie müsse sich erst „reparieren“, bevor sie sich selbst ernst nehmen darf?

A: Selbstführung bedeutet für mich jetzt, mich so zu akzeptieren, wie ich bin und für meine Bedürfnisse einzustehen. Ich würde jener Frau sagen, dass sie so gut ist, wie sie ist – und sich sofort ernst nehmen darf.

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