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Warum Angst dich kleinhalten will – und wie Du dich befreist

  • Autorenbild: S.T.
    S.T.
  • 7. Mai 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Welche Geschichte erzählt dir deine Angst?
Welche Geschichte erzählt dir deine Angst?

Angst hat viele Gesichter. Sie flüstert dir zu, dass Du lieber still bleiben sollst. Sie warnt dich vor dem Unbekannten. Sie erzählt dir Geschichten von Scheitern, Ablehnung und Einsamkeit. Besonders als introvertierter Mensch kennst Du dieses leise, beharrliche Zusammenziehen im Inneren. Lieber vorsichtig zurückhalten, als drauf los zu laufen. Die Angst will dich kleinhalten.


Angst liebt Kontrolle

Angst ist ein Kontrollfreak. Sie liebt Routinen, Vorhersehbarkeit und das, was Du schon kennst. Alles, was darüber hinausgeht, wird zum Risiko erklärt. Und genau hier liegt das Problem: Angst hält dich davon ab, dich zu zeigen, dich zu verändern, neue Räume in deinem Leben zu schaffen (wo kämst Du bloß hin, wenn Du mal deinem nervigen Kollegen die Meinung sagen würdest?!).

Sie flüstert dir ein, dass Du nicht gut genug bist, dass Du unangenehm auffällst, wenn Du etwas sagst, dass Du abgelehnt wirst, wenn Du den sicheren Rahmen verlässt. Dabei ist es nicht die Welt da draußen, die dich begrenzt. Das bist Du selbst: es ist die Geschichte, die deine Angst dir erzählt.


Warum Introvertierte besonders betroffen sind

Wenn Du introvertiert bist, nimmst Du deine Umwelt intensiver wahr. Du spürst Schwingungen, unausgesprochene Erwartungen und subtilen Druck oft viel früher als andere. Das macht dich aufmerksam, aber auch anfälliger für innere Schranken. Deine Angst tarnt sich als Vernunft. Sie sagt: „Mach’s lieber nicht.“ oder „Mit der Person brauchst Du nicht reden, die weiß das schon.“ oder „Sag es nicht, wer weiß, was sie darüber denken.“ Doch tief in dir weißt Du, dass dieses Nicht-Tun dich auf Dauer müde macht. Auch dein Selbstwert leidet darunter, wenn Du wieder nicht für dich eingestanden und den Mund aufgemacht hast (sag mal ehrlich, wann Du es das letzte Mal getan hast?).


Deine Befreiung beginnt im Kleinen

Es braucht keine große, dramatische Wende. Befreiung ist leise. Sie beginnt in Momenten, in denen Du deine Angst bemerkst — und dich trotzdem bewegst. Du schreibst diese eine Nachricht, sagst diesem Kollegen die Meinung, sprichst diesen Gedanken aus oder gehst diesen Weg allein.


Eine einfache Frage kann alles verändern: „Was würde ich tun, wenn die Angst heute nicht mitentscheiden dürfte?“


Spür mal rein…


Dein Leben wartet nicht

Angst hat eine Aufgabe: dich zu warnen. Doch sie hat nicht das Recht, dein Leben zu bestimmen. Du bist nicht hier, um dich in klein gehaltenen Räumen zu verstecken. Du bist hier, um Du zu sein und dir das zu erlauben. Mit deiner Stille, deiner Tiefe, deinen eigenen Regeln.


Du musst dafür nicht laut werden. Aber Du musst anfangen, für dich loszugehen.

Wenn Du willst, geh den nächsten Schritt mit mir:



In meinem Coaching bekommst Du genau das: ehrliche Begleitung für Menschen, die leise sind und trotzdem viel zu sagen haben. Ohne Manifestationszwang, ohne Selbstoptimierungswahn. Wir sprechen über dich, deine Wünsche, deine Ziele und deine Möglichkeiten für dich zu sprechen.

 
 
 

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