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Einsamkeit: Allein sein und trotzdem verbunden fühlen

  • 9. Mai 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Einsamkeit ist ein stilles Gefühl. Es schreit nicht, es flüstert. Es legt sich auf deine Brust, wenn du abends das Licht ausmachst. Oder wenn du zwischen Menschen stehst und dich trotzdem unpassend fühlst. Besonders introvertierte Menschen kennen diesen Zustand gut. Nicht, weil sie allein sind – sondern weil das, was für sie wirklich zählt, oft fehlt.


Warum Einsamkeit nicht gleich Alleinsein ist

Alleinsein kann heilsam sein. Es gibt dir Raum, dich zu sortieren. Es schenkt dir Stille, in der du wieder herausfinden kannst, was deins ist und was nicht. Es gibt dir auch die Freiheit, zu tun und zu lassen, was Du möchtest. Einsamkeit dagegen entsteht, wenn die Verbindung zu dir selbst abreißt. Wenn du dich verbiegst, um zu gefallen. Wenn du schweigst, obwohl du reden willst. Wenn Du in einer inneren Blase verweilst, die Du selber gebastelt hast (das ist die unschöne Wahrheit). Und daraus nicht hinaustreten kannst.

Viele von uns tragen diese stille Sehnsucht nach echter Nähe jeden Tag mit uns herum. Eine Sehnsucht nach Begegnungen, die ohne Maske auskommen. Nach Worten, die nicht oberflächlich sind. Aber in einer Welt, die Lautstärke mit Bedeutung verwechselt, bleiben diese Begegnunsräume oft leer. Die Tiefe von Gesprächen und Gedankenaustausch hat abgenommen in Zeiten von Social Media. (Und ich möchte in Zukunft ein bißchen dazu beitragen wieder Tiefe hineinzubekommen...)



So findest du zurück zu dir

Verbindung beginnt in dir. In dem Moment, in dem du dich wieder ernst nimmst. In dem du dich fragst:

„Was brauche ich gerade wirklich?“

Und in dem du dir erlaubst und dem nachzugehen. Du wirst merken: Je näher du dir selbst kommst, desto weniger schmerzt das Alleinsein. Und je mehr du dich zeigst, wie du bist, desto eher ziehst du Menschen an, die das bzw. die dich verstehen. Nimm dir Zeit für dich, schreib auf, was dir in den Kopf kommt oder nimm ein Audio auf. Zeig dir selber, dass Du dich und deine Bedürfnisse und Wünsche ernst nimmst. Schenk dir selber die Aufmerksamkeit, die Du von anderen gerade nicht erhältst.


Allein – aber nicht verloren

Du bist nicht falsch, weil du Stille magst. Oder weil dir Smalltalk schwerfällt. Weil du lieber tief tauchst, wo andere planschen. Es gibt mehr Menschen wie dich, als du glaubst. Und der erste Schritt, sie zu finden, ist, dich selbst nicht mehr zu verstecken. Ja, dafür brauchst Du Mut. Den Mut aus deiner Blase herauszutreten, dich mit dir selbst zu verbinden und Kontakt zu anderen Menschen aufzunehmen. Das kann schwierig sein, wenn man sich vorher von Menschen eher zurückgezogen hat.


Wenn du willst, begleite ich dich dabei. Mein Coachingraum ist ein Ort für leise, ehrliche Begegnungen. Ohne Drama, ohne Manifestations-Gelaber wie „Ganz leicht Freunde in dein Leben ziehen“ (es ist nicht leicht!), aber mit Substanz und Authentizität.




Oder vielleicht ist der kostenlose Online „Tea Talk“ in meinen Angeboten etwas für dich? Schau gern vorbei.

 
 
 

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