3 Strategien gegen typische Ängste von Introvertierten
- 16. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
Welche Ängste tragen introvertierte Menschen eigentlich mit sich herum? Vielleicht kennst Du ein paar davon aus deinem eigenen Alltag. Mich interessiert ehrlich gesagt auch, welche deine sind. Die drei, die mir in meiner Arbeit mit stillen, sensiblen und introvertierten Frauen am häufigsten begegnen, möchte ich dir hier einmal zeigen.
Typische Ängste von Introvertierten
Diese drei Ängste von Introvertierten tauchen immer wieder auf:
Angst vor Großveranstaltungen
Angst vor Gesprächen mit fremden Menschen (das Thema „Sprechen vor Gruppen“ sprengt hier den Rahmen – das kommt ein andermal)
Angst vor Sichtbarkeit
Alle drei haben eins gemeinsam: Sie hängen mit Selbstwert und innerem Sicherheitsgefühl zusammen. Und genau hier setze ich mit meinen Strategien an.

Strategie 1: Zurück in den Körper kommen
Wenn Du merkst, Du verlierst dich im Kopfkino oder deine Anspannung steigt, hol dich über körperliche Übungen zurück ins Hier und Jetzt. Besonders bewährt haben sich:
Bewusstes Atmen: Zum Beispiel die 3-6-Atmung – 3 Sekunden einatmen, 6 Sekunden ausatmen. Simpel, aber hochwirksam.
Selbstberührungen, wie das langsame Ausstreichen der Oberarme mit beiden Händen von der Schulter bis zum Ellbogen. Klingt banal, aber dein Nervensystem liebt es. Es löst im Gehirn das Signal aus: „Ich bin sicher.“
Gibt es eine Übung, die dir in solchen Momenten hilft? Schreib sie mir gern in die Kommentare.
Strategie 2: Affirmationen mit Substanz
Ich bin kein Fan von hohlen Phrasen, aber gezielt eingesetzte Affirmationen können richtig Kraft haben. Vor allem, wenn Du sie mit Überzeugung nutzt. In stressigen Situationen unter Menschen sage dir innerlich:
„Ich bin sicher.“
„Ich bleibe bei mir.“
„Ich bin ruhig.“
Je klarer und ruhiger Du das für dich wiederholst, desto mehr stabilisiert sich dein inneres Sicherheitsgefühl. Das hat nichts mit Esoterik zu tun, sondern mit Neurobiologie.
Strategie 3: Deine innere Schutzwelt bauen
Ich arbeite viel mit Visualisierungen, weil unser Gehirn auf Bilder schneller reagiert als auf Worte. Stell dir vor, du bist in eine schützende goldene Kugel gehüllt. Oder Du trägst einen unsichtbaren Panzer, an dem alles abprallt, was dich stresst.
Such dir Bilder, die für dich funktionieren. Was könnte das bei dir sein? Vielleicht magst Du es mir und anderen in den Kommentaren verraten.
Kombinieren erlaubt
Natürlich lassen sich diese Strategien auch miteinander kombinieren – je aufgeregter Du bist, desto wichtiger wird das. Sie funktionieren übrigens nicht nur bei Großveranstaltungen oder Smalltalk, sondern auch in Konflikten, beim Bewerbungsgespräch oder in Gruppen mit unbekannten Menschen.
Und wichtig: Hol dir Hilfe, wenn's ernst wird
Wenn deine Ängste dich im Alltag massiv einschränken – Du dich kaum noch raus traust, Panikattacken bekommst oder dich sozial komplett zurückziehst – dann ist es Zeit für professionelle Unterstützung. Da helfen keine Übungen mehr, sondern da braucht es Therapie. Punkt.
Deine nächste kleine Rebellion?
Willst du lernen, wie Du mit deinen Ängsten umgehen und trotzdem mutig deinen eigenen Weg gehen kannst? Dann lass uns connecten. Auf meinem Blog und in meiner neuen Community findest Du regelmäßig ehrliche Impulse für introvertierte Frauen, die keinen Bock mehr auf angepasst haben.
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